Five Nights at Freddy’s Review

Gaming Mobile PC Reviews
8

Great

Gruseln war gestern. Jumpscares ist der neue Reiz des Horrorgenres. Das Spiel Five Nights at Freddy’s hat davon eine ganze Menge. Wir haben es für euch getestet.

Persönlich sind solche Spiele wie Five Nights at Freddy’s ja nicht unbedingt etwas für mich. Schon Amnesia hatte ich eher vermieden zu spielen. Doch dieses Mal wurde ich gerade zu genötigt ein Review hiervon zu schreiben und das Ganze auch noch zu streamen. Das mit dem Streamen hat nicht ganz so geklappt wie es sein sollte, aber eine entsprechende Aufnahme wird in den nächsten Tagen bereitgestellt.

Mit 220 MB auf der Festplatte ist Five Nights at Freddy’s eines der eher kleinen Spiele und so haben wir das sehr schnell herunter geladen.

Die fünf schrecklichsten Nächte deines Lebens

Nach dem Start des Spieles kommt auch gleich eine Warnung die besagt, dass das Spiel extreme Schreckmomente so genannte Jumpscares beinhaltet. Das heißt, Spieler die Probleme mit dem Herz oder ähnliches haben, sollten hier definitiv die Finger weg lassen. Das Hauptmenü ist einfach gehalten. Neues Spiel oder weiter machen. Laden oder das später dazugehörige speichern ist nicht vorhanden. Auch Optionen um die Lautstärke oder gar die Auflösung, welche Standardmäßig auf 1,280×720 eingestellt ist, zu ändern, fehlen. Den Window Mode können wir auch nur über ALT+Enter erzwingen. Grafisch sieht das Ganze daher zwar nicht aus wie ein aktuelles Top Spiel aber das braucht es auch eigentlich nicht wirklich.

2 3
Aber davon lassen wir uns nicht abhalten und starten ein neues Spiel. Nacht 1 beginnt wir haben 0 Uhr und wir finden uns in einem kleinen Büro wieder. Links und rechts sind Gänge bei denen die Zugänge mit Metalltüren verschlossen werden können. Dies wird im Verlauf auch sehr wichtig sein. Kaum haben wir uns einen Überblick verschafft, klingelt auch schon das Telefon. Es ist der Nachtwächter, der vor uns in Freddy’s eingestellt war. Er hatte den Job aufgegeben. Dieser doch recht komische Kautz versucht uns weiß zu machen, dass alles OK sei und es nichts Außergewöhnliches geben würde. Im Verlauf des Gespräches erwähnt der gute aber dann doch, dass es sein kann, dass die Kuschelmonster herumlaufen könnten. Sein Tip: Ruhig bleiben, die Kameras beobachten und sollten diese Kreaturen näher kommen, auf jeden Fall die Türen verschließen.

Mittlerweile ist es 1 Uhr. Nagut denken wir uns, ist ja kein Problem. Haben schließlich schon einiges erlebt und so ein kleiner Job wird uns schon nicht vom Hocker hauen. Hin und wieder werfen wir einen Blick auf die Kameras und es ist alles ruhig. Um 2 Uhr sitzen wir immer noch gemütlich auf unserem Bürostuhl und nichts passiert. Scheint ja doch ein nicht allzu anstrengende Arbeit zu werden. Mittlerweile haben wir 3 Uhr und wir bemerken, dass der Hase, welcher doch eben noch bei den anderen zwei Tieren saß, plötzlich im Party Raum steht. Bilden wir uns das nur ein? Zusätzlich haben wir bemerkt, dass alles was wir tun, ob Licht im Gang anmachen oder die Türen schließen, ja auch das gucken durch die Kameras Strom verbraucht und davon haben wir nicht unendlich viel. Die Steuerung dafür ist relativ einfach. Alles wird mit der Maus angeklickt und umsehen kann man sich auch mit eben dieser.

Wir sind immer noch in der ersten Nacht und es ist 4 Uhr morgens. Wieder schauen wir durch die Kameras und sehen, dass nun auch die Ente aus dem Zimmer verschwunden ist. Wir gucken weiter und finden sie im Raum mit den Ganzen Einzelteilen der Figuren. Zurück im Party Raum. Der Hase ist nicht mehr da. Hektisch suchen wir nach ihm und entdecken ihn genau vor unserem Büro. So schnell wir können, legen wir das Tablett der Kameras bei Seite und schließen die Tür zum Gang wo der Hase steht. Nie wieder machen wir diese Tür auf, egal was passiert! Da es mittlerweile 5 Uhr ist, müssen wir somit nur eine Stunde ausharren.

Geschafft! 6 Uhr, die Plüschmonster verschwinden und wir haben es überlebt. Wer nimmt so einen Job an, fragen wir uns und wollen eigentlich nie wieder zu Freddy’s gehen. Aber dann stellen wir fest, dass wir den Job brauchen und somit sind wir auch in Nacht 2 wieder dabei.

4 1
Nacht 2 – 0 Uhr. Wieder sitzen wir in unserem kleinen Büro. Das Telefon klingelt und der ehemalige Mitarbeiter ist wieder dran. Nach einer kurzen Unterhaltung, gucken wir durch die Kameras und stellen fest, dass die zwei Tiere von eben schon unterwegs sind. Wir haben nun 1 Uhr und kriegen schon jetzt voll die Panik, beim Durchklicken sehen wir die Ente im Party Raum, doch wo ist der Hase? Wir klicken uns durch und durch, aber er ist nicht aufzufinden. Wir legen das Tablett bei Seite und da taucht der Hase direkt vor unserer Nase auf und wir sind kurz vor einem Herzinfarkt. Jumpscares sind definitiv nichts für schwache Nerven! Aber man kennt es ja, man kann einfach nicht aufhören. Somit klicken wir den Game Over Screen weg und starten direkt wieder mit Nacht 2 durch.

Im späteren Verlauf des Spieles wird man noch Gesellschaft von weiteren Bewohnern von Freddy’s bekommen. Außerdem wird es generell schwerer und schwerer das Ganze unter Kontrolle zu behalten. Ein kühler Kopf bewahrt Euch vor schlimmeren. Darüber hinaus, hat das Spiel auch einiges an Boni. Somit ist es nicht damit getan, nur die angeblichen fünf Nächte zu überleben. Aber dies sollte jeder für sich selbst herausfinden.

 

Good

  • Nervenkitzel ab der ersten Minute
  • Geniales Setting
  • Sehr gruselige Athmosphäre
  • Erstklassige Jumpscares
  • Guter Sound
  • Bonuslevel
  • Einfache Maus-Steuerung

Bad

  • Als Anfänger manchmal zu schwer
  • Keine Optionen für Grafik und Sound
  • Kein Window Mode
  • Keine HD auflösung

Summary

Five Nights at Freddy's tut das was es soll, es hat endlose Schockmoment. Dabei ist es egal ob man weiß, was im nächsten Moment passiert, man wird sich trotzdem erschrecken. Hier hat der Entwickler Scott Cawthon sich auf jeden Fall Gedanken gemacht und man sieht, dass aus einem doch so kleinen Spiel etwas Großartiges werden kann. Leider hapert es mit der Auflösung die das Spiel bietet und den fehlenden Optionen ein wenig, aber das hält einem nicht davon ab, sich einmal richtig erschrecken zu lassen. Dadurch dass das Spiel auch für Tabletts angeboten wird, kann man das Ganze auch gemütlich abends im Bett spielen. Wir werden dies auf die Gefahr hin Albträume zu bekommen, nicht tun. Für ganze 4,99 Euro kann man sich das Spiel schon auf Steam und für 2,27 Euro bei Google Play holen und für alle Horrorliebhaber oder für jene die sich einfach mal überraschen lassen möchten, ist es ein gefundenes Fressen und es lohnt sich. Für alle die sich das nicht antun möchten, schaut euch wenigstens die Let's plays an.
8

Great

Lost Password

Sign Up